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Prof. Dr. med. Bernauer Wolfgang

Augenkrankheiten (Ophthalmologie) • Ärzte • Augenchirurgie (Ophthalmochirurgie)

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Beschreibung & Besonderheiten

Ómma, Ihr Augenarzt in Zürich

Die OMMA Praxis ist eine Gemeinschaft von Augenärzten in Zürich (Nähe Opernhaus/Bahnhof Stadelhofen). Aktuellste Augenheilkunde in allen Versicherungsklassen ist unsere Verpflichtung. Eine individuelle und langfristige Betreuung durch unser motiviertes Team das Ziel.

Team

Allgemeines

Willkommen in der ÓMMA Praxisgemeinschaft!

Wir begrüssen Sie in unseren neuen Räumlichkeiten im Zentrum von Zürich. Harmonie von Farbe und Form geben unserer modernen Praxis einen Rahmen, in dem Sie – und das ÓMMA Team – sich wohl fühlen.

Der Leiter der Praxisgemeinschaft, Prof. Dr. med. W. Bernauer, und sein engagiertes Team bieten Gewähr für eine optimale, absolut zuverlässige medizinische und eine aufmerksame persönliche Betreuung. Bei ÓMMA arbeiten ausgewiesene, erfahrene Fachleute mit modernsten Hilfsmitteln. Wir freuen uns, dass unsere Praxis weit über Zürich hinaus einen ausgezeichneten Ruf geniesst, und sind stetig bemüht, das uns entgegen gebrachte Vertrauen zu rechtfertigen und zu mehren.

Die ÓMMA Praxisgemeinschaft befasst sich mit Sehproblemen aller Art und und nimmt auch verkehrsmedizinische Untersuchungen vor.

Neueste Technologien erlauben breite diagnostische Abklärungen. Ein kleiner Operationssaal und moderne Laser-Geräte stehen zur Behandlung von erkrankten Augen zur Verfügung.

Über speziell grosse Erfahrung verfügen wir im operativen Bereich und bei entzündlichen Augenerkrankungen.

Unser operatives Spektrum umfasst
Kataraktchirurgie (Operation des grauen Stars)
Korrektur von Fehlsichtigkeiten (Refraktive Chirurgie)
Glaukomchirurgie (Operation des grünen Stars)
Plastische und kosmetische Eingriffe
Lidchirurgie
Hornhauttransplantationen
Gewisse Netzhaut- und Glaskörpereingriffe
Schieloperationen
Eingriffe an den Tränenwegen

Viele dieser Eingriffe können ambulant in den Praxisräumlichkeiten durchgeführt werden. Grössere Operationen, bei denen das Auge eröffnet wird, führen wir in der Klinik Im Park (Hirslandengruppe) und am Kantonalen Kreisspital in Männedorf durch. An diesen Spitälern stehen zertifizierte Operations-Abteilungen zur Verfügung. Dies garantiert einen sicheren Ablauf Ihrer Operation und eine optimale Betreuung nach dem Eingriff.

Grauer Star

Von Prof. Dr. med. W. Bernauer

Die Operation des grauen Stars ist der weitaus häufigste chirurgische Eingriff in der Augenheilkunde. Auch von uns wird diese Operation häufiger als alle anderen Eingriffe am Auge durchgeführt.

Was ist ein Grauer Star?
Wie wird der Graue Star behandelt?
Wann sollte der Graue Star operiert werden?
Was geschieht bei der Kataraktoperation?
Wie sind die Erfolgsaussichten bei der Kataraktoperation?

Was ist ein Grauer Star?

Als Grauen Star oder Katarakt bezeichnet man die Eintrübung der ursprünglich klaren Augenlinse (Bild 1). Die Linse stellt einen wesentlichen Teil des Abbildungssystems des Auges dar (Bild 2). Normalerweise ist sie klar und durchsichtig. Treten Trübungen auf - was nach Verletzungen oder Entzündungen, bevorzugt aber im höheren Lebensalter der Fall ist -, lässt die Sehschärfe nach: Es entsteht ein trübes Abbild der Umwelt. Ausserdem kommt es zu einer erhöhten Blendungsempfindlichkeit, weil das ins Auge fallende Licht durch die Linsentrübung gestreut wird und so stärker lichtempfindliche Regionen des Auges reizt. Beim sogenannten Altersstar trübt sich die Augenlinse meist sehr langsam, was mit sich bringt, dass den Betroffenen die Sehverschlechterung oft nicht bewusst wird.

Wie wird der Graue Star behandelt?

Die Erwartungen, die in "Augentropfen gegen den Grauen Star" gesetzt wurden, konnten von keinem der Medikamente erfüllt werden. Wenn sich die anfängliche leichte Linsentrübung verdichtet, ist eine Operation die einzige Behandlungsmöglichkeit. Sie führt so gut wie immer zum Erfolg - mit äusserst geringer Belastung für den Patienten, zumal der Eingriff in aller Regel schmerzlos ist.

Wann sollte der Graue Star operiert werden?

Der Zeitpunkt der Operation hängt von den Sehanforderungen ab. Fühlt sich der Patient den täglichen Sehaufgaben gewachsen, ist keine Eile geboten. Bei Autofahrern gelten aber andere Massstäbe als das subjektive Gefühl: "Ich sehe eigentlich noch ganz gut". Vorallem ältere Autofahrer sollten deshalb regelmässig beim Augenarzt prüfen lassen, ob ihr Sehvermögen zum Führen eines Fahrzeuges ausreicht. Ein blosser Sehtest ist in diesem Zusammenhang nicht genügend aussagekräftig: Es sollten die Augen selbst und auch die Blendungsempfindlichkeit untersucht werden.

Was geschieht bei der Kataraktoperation?

Bei der Operation des Grauen Stars wird die getrübte Linse entfernt und eine Kunststofflinse implantiert. Die Augenlinse liegt unmittelbar hinter der Pupille und besteht aus mehreren Teilen (Bild 2). In der Mitte liegt ein sich im Laufe des Lebens verhärtender Kern und um ihn herum die weichere Rinde. Die gesamte Linse wird von der Linsenkapsel umschlossen, die mit elastischen Fasern – den Zonulafasern – am Strahlenkörper des Auges hinter der Regenbogenhaut aufgehängt ist. Bei der Staroperation wird heute nicht mehr die gesamte trübe Linse aus dem Auge entfernt, sondern die Linsenkapsel wird nach Möglichkeit im Auge belassen. Bei der heute häufigsten Form der Staroperation, der Phakoemulsifikation, wird über einen sehr kleinen Schnitt die Linsenkapsel vorne scheibenförmig eröffnet, der härtere Linsenkern mit Ultraschall verflüssigt und anschliessend zusammen mit der weicheren Linsenrinde abgesaugt (Bild 3).

In die verbleibende Linsenkapsel wird anschliessend eine kleine Kunststofflinse (Bild 4) eingepflanzt und so der optische Fehler wieder ausgeglichen, der durch die Linsenentfernung entstanden ist.

Der für den Eingriff notwendige Hornhautschnitt kann dank der Entwicklung sehr kleiner und zum Teil auch faltbarer Intraokularlinsen so klein gehalten werden, dass er sich selbst verschliesst und eine Naht nicht mehr notwendig ist. Schon kurz nach der Operation besteht beim Patienten - vorausgesetzt dass keine anderen Augenkrankheiten vorliegen - wieder die volle Sehschärfe.

Wie sind die Erfolgsaussichten bei der Kataraktoperation?

Mit den heutigen Verfahren ist die Komplikationsrate der Staroperation sehr gering. Mehr als 90% aller Patienten sehen nach dem Eingriff wesentlich besser. Doch mit diesem guten Ergebnis ist leider nicht zu rechnen, wenn ein Patient zusätzlich zum Grauen Star von einer anderen Augenkrankheit betroffen ist. Die Alterskrankheit der Netzhautmitte (Makuladegeneration), die diabetische Netzhauterkrankung, ein fortgeschrittener grüner Star (Glaukom), oder einer Durchblutungsstörung des Sehnerven sind solche einschränkende Erkrankungen. Infolge der höheren Lebenserwartung nehmen solche Mehrfacherkrankungen zu. Deshalb kann erst nach gründlicher Untersuchung durch den Augenarzt voraus gesagt werden, welche Verbesserungen die Operation bringen kann.

Grüner Star

Von Prof. Dr. med. W. Bernauer

Grüner Star oder Glaukom ist eine Erkrankung, die durch zeitweise oder ständige Erhöhung des Augeninnendruckes und dadurch beeinträchtigte Druchblutung des Sehnervs gekennzeichnet ist. Ohne Behandlung kommt es zur Schädigung des Sehnervs mit Abnahme des Sehvermögens und Gesichtsfeldausfällen bis hin zur Erblindung.

Was ist ein Grüner Star?
Können Sie den Grünen Star selber erkennen?
Wie wird der Grüne Star diagnostiziert?
Wie häufig ist der Grüne Star, wer ist betroffen?
Wie ist der Aufbau des Auges und wie hängt das Glaukom damit zusammen?
Wie wird der Grüne Star behandelt?
Kann man den grünen Star operieren?

Was ist ein Grüner Star?

Grüner Star oder Glaukom ist eine Erkrankung, die durch zeitweise oder ständige Erhöhung des Augeninnendruckes und dadurch beeinträchtigte Druchblutung des Sehnervs gekennzeichnet ist. Ohne Behandlung kommt es zur Schädigung des Sehnervs mit Abnahme des Sehvermögens und Gesichtsfeldausfällen bis hin zur Erblindung. Ziel jeder Glaukombehandlung ist die Erhaltung der Funkton des Sehnervs (Nervus opticus), der die Seheindrücke vom Auge zum Gehirn leitet. Im Gehirn wird die Information in ein Bild umgesetzt; d.h. in das, was wir „sehen“.

Erhöhter Augeninnendruck ist als das erste Stadium der Glaukomerkrankung zu betrachten. Ohne Behandlung droht die Erblindung.

Können Sie den Grünen Star selber erkennen?

Normalerweise ist dies nicht möglich. Das Glaukom ist in den allermeisten Fällen völlig schmerzfrei. Es führt erst im fortgeschrittenen Stadium zu einer für den Betroffenen erkennbaren Sehverschlechterung. Daher bleibt es der Untersuchung des Augenarztes vorbehalten, ein Glaukom zu diagnostizieren.

Bei plötzlich auftretenden starken Augenschmerzen sollten Sie sofort einen Augenarzt aufsuchen, es könnte sich dabei um das sehr seltene Winkelblockglaukom (Glaukomanfall) handeln, das sofort vom Facharzt behandelt werden muss. An Wochenenden und ausserhalb der Sprechstunden sollten Sie sich an den augenärztlichen Notdienst wenden!

Wie wird der Grüne Star diagnostiziert?

Zur Diagnose eines Glaukoms stehen uns mehrere Methoden zur Verfügung. Im Folgenden werden die wichtigsten Untersuchungen beschrieben, die wir durchführen können.

Die Messung des Augeninnendrucks

Hier stehen uns zwei häufig verwendete Methoden zur Verfügung: Entweder wird der Druck mit einem feinen Luftstrahl oder mit einem sogenannten Tonometer gemessen. Das Tonometer ist ein kleines Messgerät, das vom Augenarzt sanft auf das Auge gedrückt wird. Beide Methoden sind absolut schmerzfrei. - Die Druckmessung liefert uns einen Wert für den Augeninnendruck. Die Bewertung dieser Ergebnisse ist nicht ganz einfach und sollte dem Augenarzt überlassen werden. Ein erhöhter Druck bedeutet nicht in jedem Fall eine Erkrankung und bei manchen Patienten liegt auch bei normalen Druckwerten ein Glaukom vor.

Die Messung des Gesichtsfeldes bei unbewegtem Auge

Das Gesichtsfeld ist der Bereich, den Sie visuell wahrnehmen können. Bei der Glaukomerkrankung wird dieser Bereich zunehmend eingeschränkt. (Abb. 1 bis 3). Dieser schleichende Vorgang wird von den Betroffenen meist nicht registriert. Wir können mit Hilfe eines als Perimeter bezeichneten Messgerätes Form und Grösse des Gesichtsfeldes feststellen. Dabei muss der Patient auf eine Vielzahl von Lichtsignalen reagieren. Diese Untersuchung dauert zwischen 5 und 30 Minuten. - Die Messung des Gesichtsfeldes gibt uns genaue Auskunft über den Stand der Glaukomerkrankung. Anhand von wiederholten, in längeren zeitlichen Abständen vorgenommenen Gesichtsfeldmessungen lässt sich der Verlauf der Krankheit verfolgen. Im günstigsten Fall ist das Gesichtsfeld unverändert.

Untersuchung des Sehnervs

Durch den Sehnerv werden die Sinneseindrücke vom Auge zum Gehirn geleitet, er tritt hinten aus dem Auge aus. Man nennt diese Stelle die Papille oder den Sehnervenkopf. Er kann von uns mit dem sogenannten Ophthalmoskop oder einer vergrössernden Lupe untersucht werden. Oft wird hierzu die Pupille mit Augentropfen erweitert. Bitte beachten Sie, dass dies vorübergehend zu einer Sehverschlechterung führt, so dass Sie für einige Stunden nicht selber Auto fahren dürfen. - Die Untersuchung des Augenhintergrundes zeigt uns, ob schon ein Sehnervenschaden durch Glaukom oder eine andere Erkrankung erkennbar ist. Gelegentlich zeigt sich hier ein Schaden sogar schon vor einer Veränderung des Gesichtsfelds. Daher ist die Beurteilung des Sehnervs ein sehr wichtiger Bestandteil der augenärztlichen Untersuchung.

Wie häufig ist der Grüne Star, wer ist betroffen?

Vom Glaukom sind zwei von hundert aller über Vierzigjährigen betroffen. Mit zunehmendem Alter wird die Krankheit häufiger.

Es ist bekannt, dass die Anlage zum Glaukom erblich ist. Wenn einer Ihrer Blutsverwandten betroffen ist, sollten Sie unbedingt Ihren Augeninnendruck regelmässig vom Augenarzt kontrollieren lassen (mindestens einmal pro Jahr). Starke Kurzsichtigkeit begünstigt Häufigkeit und Schwere der Glaukomerkrankung. Auch bei an Diabetes und an Gefässkrankheiten leidenden Menschen kommt das Glaukom häufiger vor.

Jede Form des Nikotinkonsums stellt bei drohendem oder etabliertem Glaukom eine zusätzliche Gefahr dar, weil Nikotin die Blutgefässe verengt und deshalb die Durchblutung in wichtigen Bereichen des Auges verschlechtert.

Auch bestimmte Medikamente haben Einfluss auf den Augeninnendruck. So erkranken Patienten, die wegen Rheuma oder Allergien über längere Zeit Kortison-Präparate einnehmen müssen, etwas häufiger an Glaukom.

Nicht zuletzt kann ein Glaukom auch die Folge einer anderen Erkrankung oder sogar einer Augenverletzung sein.

Wie ist der Aufbau des Auges und wie hängt das Glaukom damit zusammen?

Das Auge vermittelt etwa 40% aller unserer Sinneseindrücke. Sein Aufbau ähnelt ein wenig dem einer Foto-Kamera: Die vordere Begrenzung des Auges ist die durchsichtige Hornhaut, dahinter ist die farbige Regenbogenhaut (Iris) zu erkennen. Hinter dieser liegt die Augenlinse. Sie wird umspült von dem Kammerwasser, einer farblosen Flüssigkeit, die ständig neu produziert wird und durch die Pupille in die vordere Augenkammer zwischen Iris und Hornhaut gelangt. Von dort wird sie normalerweise aus dem Auge abgeleitet.

Diese Flüssigkeit ist für den Augeninnendruck verantwortlich. Wenn die Ableitung des Kammerwassers gestört ist, kommt es zu einer schädlichen Erhöhung des Augeninnendrucks. Über den Glaskörper wird der erhöhte Augeninnendruck an den hinteren Augenbereich, die Netzhaut und den Sehnerv weitergegeben. Dadurch können in diesem Bereich die wertvollen Sehnervenzellen geschädigt werden und es kommt zu einem schleichenden Gesichtsfeldausfall, der von den Betroffenen in vielen Fällen nicht bemerkt wird.

Wie wird der Grüne Star behandelt?

In den meisten Fällen genügen Augentropfen. Das Wichtigste ist dabei die regelmässige Anwendung gemäss unserer Anleitung. Auch eine Lasertherapie oder eine Operation kann zu einem späteren Zeitpunkt nützlich sein.

Das Ziel der Behandlung ist eine wirksame Senkung des Augeninnendrucks und damit der Schutz vor Schaden an Sehnerv und Gesichtsfeld.

Eine regelmässige Anwendung der verordneten Medikamente ist von grosser Wichtigkeit. Bitte nehmen Sie diese Tropfen nach Vorschrift des Arztes. Wenn Sie mehrere Medikamente einträufeln müssen, dann warten Sie bitte einige Minuten zwischen den Anwendungen. So können alle Tropfen ihre Wirkung entfalten. Damit Augentropfen optimal wirken können, gehen Sie bitte folgendermassen vor:

Gewöhnen Sie sich an, Ihre Tropfen immer zur gleichen Zeit anzuwenden. Vielleicht geht es einfacher, wenn Sie das Tropfen immer in Zusammenhang mit einer anderen regelmässigen Tätigkeit, wie zum Beispiel vor dem Frühstücken und nach dem Abendessen durchführen.

Zum Tropfen ziehen Sie bitte das Unterlid leicht herab, neigen den Kopf etwas nach hinten und geben den Tropfen in das herabgezogene Unterlied. Versuchen Sie jetzt bitte nicht zu kneifen, damit der Wirkstoff nicht aus dem Auge gedrückt wird, sondern halten Sie die Augen am besten für 2-3 Minuten geschlossen.

Halten Sie bitte nach dem Tropfen für ein bis zwei Minuten den Tränen-Nasengang zu, damit das Medikament besser einwirken kann.

Kann man den grünen Star operieren?

Eine Operation muss dann erwogen werden, wenn durch eine Behandlung mit Augentropfen und Tabletten keine genügende Drucksenkung erzielt werden kann. Sie wird Ihnen vor allem dann vorgeschlagen, wenn eine Verschlechterung des Gesichtsfeldes und der Untersuchungsresultate am Sehnerv vorliegen.

Die am häufigsten durchgeführte Glaukomoperation ist die Trabekulektomie. Daneben werden auch verwandte Eingriffe durchgeführt, bei denen das Auge nicht vollständig eröffnet wird.

Anhand einer Skizze oder eines Modells wird Ihnen der Augenarzt erklären, wie die Bindehaut eröffnet wird, wie der Abflussweg durch die Lederhaut hergestellt wird und wie die Wunde verschlossen wird.

In der Regel wird durch diese Operation der Augendruck deutlich gesenkt, wodurch der Sehnerv keinen weiteren Schaden nehmen sollte. Die medikamentöse Therapie kann in der Regel reduziert oder ganz beendet werden.


Laser statt Brille

Von Dr. K. Øyo

Die Korrektur einer Fehlsichtigkeit mittels Brille und/oder Kontaktlinsen wird von vielen Menschen als unbefriedigend empfunden. Als moderne Alternativen bieten sich heutzutage die refraktive Laserchirurgie und die Linsenchirurgie an.

Was macht der Laser?
Welchen Laser benutzt OMMA?
Welche Vorteile hat der C-Ten Laser gegenüber herkömmlicher Lasermethoden?
Bin ich für eine Laserbehandlung geeignet?
Wer operiert mich?

Was macht der Laser?

Während der Behandlung mittels Laser wird die Oberfläche der Hornhaut stellenweise gezielt abgetragen, so dass eine neue Oberfläche mit veränderter Brechkraft entsteht. Dadurch verändert sich die Korrektur des Auges und der Patient benötigt keine Sehhilfe mehr. Eine Ausnahme stellt dabei die Altersweitsichtigkeit dar; mit etwas 45-50 Jahren wird das Tragen einer Lesebrille notwendig. Diese Veränderung des Auges geschieht in der Linse und kann mit dem Laser nicht beeinflusst werden.

Welchen Laser benutzt OMMA?

In Zusammenarbeit mit der Augenklinik des Kantonsspitals Luzern, bietet Ihnen das OMMA Praxisteam die zurzeit modernste und sicherste Laserkorrektur der Augen an.

Der C-Ten Laser überzeugt durch eine individuell angepasste, kurze und präzise Behandlung.
C = Customized (=individuell und massgeschneidert):

Die Behandlung wird der Form der Hornhaut und deren Oberfläche individuell angepasst. Vor der Operation wird jedes Auge mit zwei, speziell für die Laserbehandlung konstruierten Geräten vermessen.

TEN = Trans-Epitheliale Non-contact-ablation (= kontaktlose Abtragung):

Diese neue Lasergeneration ermöglicht es dem Chirurgen als einzige, die Operation ohne zusätzliche Fixierung (non-contact) durchzuführen! Damit werden zusätzliche Gewebsschädigungen verhindert. Der extrem schnelle Laser trägt das Epithel (die regenerierbare Oberfläche) innert einiger Sekunden ab und sorgt dadurch für eine äusserst glatte und regelmässige Oberfläche.

 

  • Vorteile des C-Ten Lasers gegenüber alternativer Laser- Methoden:Die Behandlungsdauer ist mit 20 bis 50 Sekunden pro Auge sehr kurz.
  • Es wird nur soviel Epithel (regenerierbare Oberfläche) abgetragen wie nötig, dies verkürzt die Heilungsperiode deutlich.
  • Nach der Behandlung entstehen viel weniger Schmerzen.
  • Die Hornhaut muss mit keinem Instrument angeschnitten werden, weshalb die Methode extrem sicher ist.
  • Mit der Behandlungsfrequenz von 1000 Hz (1000 Laserherde / Sek.) ist der C-Ten um ein vielfaches schneller als herkömmliche Laser.
  • Die sehr hohe Laserfrequenz ermöglicht eine schnelle und exakte Behandlung.
  • Eine konstante Behandlungsfrequenz für jede behandelte Hornhautstelle verhindert Erhitzung des Gewebes und sorgt für äusserste Präzision.
  • Vor der Behandlung wird jedes Auge mit zwei, speziell für die Laserbehandlung konstruierten Geräten vermessen:
  1. Der Precisio: Dieses Gerät misst zweimal die Hornhaut-Topografie (Oberflächenform und Dicke): das Resultat wird nur akzeptiert wenn die Differenz zwischen den beiden Messungen kleiner als 3 Mikrometer (3 Tausendstel Millimeter) ist. Es werden 4 Fixpunkte der Pupille für die automatische Orientierung ausgemessen so dass der Laser diese wieder in ihrer gleichen Form und Grösse erkennt. Die Behandlung mit dem Laser wird bei jedem Patient individuell der Hornhautbeschaffenheit angepasst
  2. Das Pupillometer: Das Gerät misst die Grösse der Pupille unter verschiedenen Lichtverhältnissen. Die zu behandelnde Fläche der Hornhaut wird entsprechend der individuellen Pupillenbeweglichkeit berechnet. Damit wird gewährleistet, dass die Behandlungsfläche nicht zu klein wird (Blendungsgefahr) aber auch nicht zu gross (Gefahr von vermehrter Gewebsabtragung)

Selbstverständlich verfügt der Laser über alle modernen Techniken wie sie bei herkömmlichen Laser-Geräten zu finden sind, wie Eye-Tracker und Rotationskontrolle.

Bin ich für eine Laserbehandlung geeignet?

Voraussetzungen für eine Behandlung mittels C-Ten Laser:

  • Ihre Brillenwerte sollten über mindestens 12 Monate stabil geblieben sein.
  • Sie leiden nicht unter einer anderen, einschränkenden Augenkrankheit (Glaukom, Katarakt, Herpesinfekt, Keratokonus und andere Hornhauterkrankungen).
  • Sie sind mindestens 20 Jahre alt.
  • Weitere Einschränkungen können sich erst bei der Voruntersuchung der Augen zeigen, wir informieren Sie gerne.

Wer operiert mich?

Die refraktiven Laserkorrekturen mittels C-Ten Laser werden von Frau Dr. K. Øyo und Herrn Prof. Dr. med. W.Bernauer durchgeführt. Wir betreuen Sie ab dem ersten Besuch in unserer Praxis und besprechen die Voruntersuchungs- Ergebnisse mit Ihnen. Während der Behandlung in Luzern steht uns das erfahrene Operationsteam der Augenklinik zur Seite. Nach der Behandlung werden Sie wieder in unserer Praxis betreut.


Hornhauttransplantation

Von Prof. Dr. med. W. Bernauer

Die Transplantation einer Spenderhornhaut auf ein geschädigtes Auge ist eine wichtige Methode zur optischen Rehabilitation. Mit einer Erfolgsrate von über 90 Prozent darf die Hornhautübertragung als die am besten etablierte und effektivste Transplantation überhaupt angesehen werden.

Warum sind Hornhauttransplantationen notwendig?
Für welche Patienten ist eine Hornhauttransplantation sinnvoll?
Wie hoch sind die Risiken einer Hornhauttransplantation?
Zum Operationsablauf
Zur Nachbehandlung

Warum sind Hornhauttransplantationen notwendig?

Die Hornhaut (Cornea) ist die äussere Begrenzung des Auges, sozusagen das Fenster, durch das wir schauen. Eintrübungen oder Deformationen der Cornea führen zu einer Verschlechterung des Sehens. Bei starker Ausprägung dieser Veränderungen kann ein Austausch der erkrankten Hornhaut gegen eine gesunde, klare Hornhaut die letzte und einzige Möglichkeit zur Wiederherstellung des Sehvermögens sein. Bei perforierenden Verletzungen oder Gewebseinschmelzungen kann die Hornhauttransplantation zum rettenden Eingriff werden, der einen Verschluss der Wunde und die Erhaltung des Auges ermöglicht.

Für welche Patienten ist eine Hornhauttransplantation sinnvoll?

Menschen, deren Hornhaut schwer verletzt wurde und anschliessend vernarbte, sind häufig auf eine rasche Transplantation angewiesen. Bei Patienten, deren Hornhaut von einer Entzündung betroffen war, die Narben hinterliess (zum Beispiel nach Herpesinfektion), kann die Operation meist als Wahleingriff durchgeführt werden. Ebenso bei angeborenen Hornhauterkrankungen, altersbedingten Hornhautveränderungen oder solchen nach operativen Eingriffen.

Wie hoch sind die Risiken einer Hornhauttransplantation?

Die Erfolgsrate bei Hornhauttransplantationen ist bei unkomplizierten Situationen (wenn keine Entzündungen oder Gefässeinsprossungen vorliegen) sehr hoch. Sie liegt bei über 90%. Dabei hat der Patient selten etwas zu verlieren, vielmehr darf er von einem deutlichen Gewinn ausgehen. Eine eingetrübte oder veränderte Hornhaut kann nämlich die Sehfähigkeit eines Auges derart stark stören, dass die Sehschärfe auf die Wahrnehmung eines Lichtscheins reduziert ist.

Zum Operationsablauf

Die Übertragung des Gewebes erfolgt in der Regel in Allgemeinnarkose und unter dem Operationsmikroskop. Das Operationsverfahren ist im Prinzip einfach. Zunächst wird mit einem Rundmesser, dem sogenannten Trepan, aus der Spenderhornhaut ein kreisrundes Transplantat von 7.0-8.5 mm Durchmesser gewonnen. Am Empfängerauge wird die erkrankte Hornhaut in entsprechender Grösse herausgeschnitten. In die entstandene runde Öffnung wird das Transplantat mit einem ganz feinen Nylon-Faden möglichst wasserdicht fixiert. Am Ende der Operation werden die Nähte gespannt und ihre Knoten im Gewebe versenkt. Die Trepanations- und Nahttechniken unterliegen individuellen Variationen. Entsprechend dauert die Operation knapp unter oder wenig über eine Stunde.

Zur Nachbehandlung

Nach 24 bis 72 Stunden kann der Patient das Spital verlassen. Die gesamte Heilungsphase erstreckt sich aber über 12 bis 18 Monate. In den ersten Monaten tropft der Patient Kortison, um entzündliche und immunologische Prozesse zu hemmen. In dieser Phase sollte es bei liegender Naht zur Ausbildung einer stabilen narbigen Verbindung zwischen Transplantat und Wirtscornea kommen.

Frühestens ein Jahr nach der Operation kann die Narbenbildung als abgeschlossen betrachtet werden. Der Faden wird dann in Lokalanästhesie entfernt. Einige Wochen später kann – falls notwendig – eine definitive Anpassung der Brille oder Kontaktlinsen erfolgen.

Plastische Eingriffe

Lidchirurgie

Schlupflider und Tränensäcke werden Im Allgemeinen nicht unter dem 40. Lebensjahr operiert, bei stark erschlafften Lidern ist eine Operation jedoch schon in jüngeren Jahren möglich.

Operation

Überschüssige Ober- bzw. Unterlidhaut wird zusammen mit etwas Fett entfernt. In der Regel wird dafür im Bereich der Oberlid-Umschlagfalte oder entlang der Unterlidkante ein Hautschnitt angelegt. Nach Abheilung sind diese Schnitte praktisch nicht mehr sichtbar. Bei Veranlagung entstehen in seltenen Fällen narbige Verdickungen der Schnittlinien und äusserst selten Lidverziehungen. In speziellen Situationen genügt es, nur Fett über einen Zugang an der Lidinnenseite zu entfernen.

Heilung

Das Auflegen von kühlen Kompressen und das Tragen einer Sonnenbrille während 4 Tagen sind nötig.

Ein Verband ist bei Oberlidoperationen nicht notwendig. Bei Unterlidoperationen hingegen sollte ein Verband während 6-8 Stunden getragen werden.
Die Fadenentfernung erfolgt nach 4 Tagen, das Haarewaschen ist nach 2 Tagen und das Auftragen von Make-up nach 10 Tagen möglich.
Sonnenbaden und Hochgebirge sollten für 8 Wochen gemieden werden.
Extrem selten kommt es durch Blutungen zu Verdickungen mit längerer Heilung, durch Narbenzug zu einem sogenannten Ektropium und zu Störungen des Sehnervs.


Orthoptik

Von E. Koller und Prof. Dr. med. W. Bernauer

Was ist Orthoptik?

Das Wort Orthoptik kommt aus dem Griechischen und setzt sich zusammen aus: ortho(s) = richtig und opsis = sehen. Die Orthoptik beschäftigt sich also mit dem "richtigen Sehen", das heisst mit dem Erkennen und Behandeln von Schielen (=Strabismus), Schwachsichtigkeit (=Amblyopie), Problemen des beidäugigen Sehens und von Funktionsstörungen der Augenmuskeln.

Aufgabengebiet

In Zusammenarbeit mit dem Augenarzt nimmt die Orthoptistin folgende Aufgaben wahr:

  • Selbständiges Untersuchen der Augenstellung und Quantifizieren des Schielwinkels, der Augenbeweglichkeit, der Sehschärfe und der Koordination beider Augen.
  • Festsetzen und überwachen der therapeutischen Massnahmen, wie zum Beispiel die Abdecktherapie bei Amblyopien oder das Anpassen einer prismatischen Korrektur zum Ausgleich des Schielwinkels.
  • Prüfung des Gesichtsfeldes, sowie Farbsinnprüfung.

Wann ist eine orthoptische Abklärung angezeigt?

  • bei Kindern im Vorschulalter mit angeborenem oder erworbenem Schielen
  • bei Wahrnehmung von Doppelbildern
  • bei Schwachsichtigkeit
  • Augenzittern (=Nystagmus)
  • Sehstörungen beim Lesen, Schreiben oder bei Bildschirmarbeit

Wie wird Schielen behandelt?

Schielen ist nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern kann zu erheblichen Sehstörungen führen. Nur selten wird die Schielproblematik durch eine ernste Allgemeinerkrankung verursacht. Das kindliche Schielen ist häufig die Folge einer nicht erkannten Fehlsichtigkeit. Ohne Behandlung entwickeln fast alle schielenden Kinder eine einseitige Sehschwäche (Amblyopie). Dabei spielt die Grösse des Schielwinkels keine Rolle. Auch ein kosmetisch unauffälliges Mikroschielen kann zu einer erheblichen Sehschwäche führen.

Das erste Ziel einer Schielbehandlung ist es, auf beiden Augen eine gute Sehschärfe zu erreichen. Im Laufe des Lebens kann nämlich ein Auge durch Unfall oder Krankheit bleibend geschädigt werden, so dass das eigentlich schwächere Auge die volle Funktion übernehmen muss. Je früher die Behandlung einsetzt, umso besser sind die Chancen auf Heilung. Mit Beginn des Schulalters sinken diese erheblich. Wird eine Sehschwäche zu spät entdeckt (nach dem 10. Lebensjahr), bleibt sie zeitlebens bestehen.

In einigen Situationen ist eine Schieloperation sinnvoll. Das Ziel eines solchen Eingriffes ist die kosmetische Verbesserung des Schielens. Durch die Operation lässt sich der Schielwinkel verkleinern. Der Eingriff hat jedoch keinen Einfluss auf die Sehschwäche (Ambloypie) und macht meist auch die Brille nicht überflüssig. In einigen Situationen kann mit der Schieloperation eine qualitative Verbesserung des beidäugigen Sehens erzielt werden.


Schieloperation

Von Prof. Dr. med. W. Bernauer

In vielen Situationen kann das Schielen durch eine korrekte Brille beseitigt oder verbessert werden. Bei der Hälfte der Schielkinder und einigen Erwachsenen muss die Fehlstellung aber durch eine Operation an den äusseren Augenmuskeln korrigiert werden.

In der Regel wird die Operation erst dann durchgeführt, wenn das Kind die Brille verlässlich trägt, mit beiden Augen annähernd gleich gut sieht und sich ausreichend untersuchen lässt. Das Ziel einer Operation ist die kosmetische Verbesserung des Schielens. Durch einen operativen Eingriff lässt sich der Schielwinkel verkleinern. Die Operation hat jedoch keinen Einfluss auf die Sehschwäche (Ambloypie) und macht meist auch die Brille nicht überflüssig. In einigen Situationen kann mit der Schieloperation eine qualitative Verbesserung des beidäugigen (räumlichen) Sehens erzielt werden.

Schieloperationen sind risikoarm und haben gute Erfolgsaussichten. Bei Kindern werden sie in Allgemeinnarkose ausgeführt. Nach der Operation ist das betroffene Auge vermehrt empfindlich, in der Regel etwa für 48 Stunden und vor allem bei Augenbewegungen. Bei der Operation wird das Auge weder herausgenommen noch aufgeschnitten. Der Augenarzt öffnet lediglich die gut heilende Bindehaut, um die Augenmuskeln zu regulieren. Von der Art der Fehlstellung und vom Ergebnis der Vorbehandlung hängt es ab, ob ein einmaliger Eingriff genügt.

Sprachen
Deutsch.

Lage
Am See. In Bahnhofsnähe. In Flughafennähe. Im Zentrum. Nahe öffentlichem Verkehr.

Quelle: Swisscom Directories AG